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zur ausstellung: |
Meine rostige Nichtfarbe ist Eisenoxid. Als Fe2O3 610 ist sie Hauptbestandteil der Oberflächengestaltung meiner keramischen Objekte und verwandelt sich bei 1300°C in reduzierender Atmosphäre zu Blauschwarz bis Rotbraun. Jedes Stück ist auch Probe im Brand. Statt die Glasurnummer auf die Keramik zu zeichnen, habe ich mir angewöhnt, das Stück mit Eisenoxid auf Makulaturpapier abzudrücken. Dort können dann die Glasurnummern notiert werden. Andere Blätter sind für zukünftige Brände oder Keramikobjekte gemacht, wieder andere sind Grafiken oder Malerei.
Meine Vorbilder sind František Kupka und Joseph Lacasse. Im Bild suche ich das Gesicht - das Einfache, das Schöne, das Andere.
Rostrot bezeichnet und ist freigiebig, warm, offen und schön, raumgreifend und gefrässig. Neben ihm besteht Schwarz und vielleicht Indigo, sowie der Ton des vergilbenden Zeitungspapieres (lichter Ocker), Neutraltinte, Echtrosa, Deckweiss. Ich trete vor sie in meinen schönsten Kleidern, will selber werden durch Malerei.
zur person: |
georg hilburger:
- 1951 Geboren in Darmstadt
- 1972 bis 78 Studium an der FH für Gestaltung/Kiel
- 1980 bis 84 Studium an der Staatl. Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
- 1980 und 1984 Stipendium der Fondation Károlyi, Vence/Frankreich
- 1984 Henri-Matisse-Preis, Nizza/Frankreich
- 1993 Professorenvertretung an der FH Kiel, Keramikklasse
- 1997 Gastvortrag an der New State College of Ceramics at Alfred University, NY, USA
- 2000-08 Symposien: St. Petersburg/Russland, Somero/Finnland, Triest/Italien, Kohila/Estland
- 2008 Studien-Reisen: St. Petersburg/Russland, Barcelona/Spanien,
New York/USA, Prag/Tschechien, Helsinki/Finnland
- 2009 Studienreise: Vence/Frankreich
alle foto's des kuenstlers und seiner kunst © by perlbach-fotodesign
kontakt >> rolf simon-weidner home <<
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